Jura – Kurven und überraschend viel Fahrspass
Nach den grossen Alpenpässen sollte es dieses Mal in eine andere Richtung gehen. Gegen 08:30 Uhr startete ich zu einer ausgedehnten Runde durch den Jura – mit dem Porsche 911 GTS und ohne das Ziel, möglichst viele bekannte Pässe abzuhaken.
Die Route führte zunächst Richtung Scheltenpass und von dort über Mervelier, Glovelier und Saulcy nach Bellelay. Schon dieser erste Teil zeigt den besonderen Charakter des Juras: Statt hochalpiner Passstrassen dominieren kleinere, kurvige Strassen, Waldpassagen und immer wieder offene Abschnitte.
Von Bellelay ging es weiter über Tramelan nach Les Breuleux. In den Freibergen verändert sich die Landschaft deutlich. Weite Weiden, einzelne Tannen und langgezogene Strassen prägen das Bild. Gerade mit dem GTS machen die fliessenden Abschnitte viel Spass – weniger spektakulär als Grimsel oder Furka, dafür mit einem ganz eigenen Rhythmus.
Über Le Noirmont führte die Tour zum Étang de la Gruère und anschliessend nach Saignelégier. Danach ging es über Mont-Soleil und St-Imier weiter zur Vue des Alpes.
Von dort begann langsam die Rückreise: hinunter Richtung Neuchâtel, über Biel und schliesslich zurück in die Heimat.
Eine andere Art von Porsche-Tour
Der Jura ist kein Ersatz für Susten, Grimsel oder Furka – und genau das macht seinen Reiz aus. Die Strassen sind kleiner, die Landschaft sanfter und der Fahrspass entsteht weniger aus einzelnen spektakulären Pässen als aus der Abfolge unzähliger Kurven, Kuppen, Wälder und offener Landschaften.
Eine abwechslungsreiche Runde und eine schöne Alternative zu den bekannten Hochalpenrouten.