Fünf Pässe vor dem Mittag

Am Samstag klingelte der Wecker etwas früher als üblich. Um 05:20 Uhr ging es los – zunächst auf der Autobahn Richtung Luzern. Das Ziel: eine ausgedehnte Morgenrunde mit dem GT3 RS.

Kurz vor Luzern sah es allerdings für einen Moment danach aus, als würde die Tour ein ziemlich frühes Ende nehmen. Ein sintflutartiger Regenschauer machte die Autobahn zur Wasserstrasse und ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken, umzudrehen. Zum Glück hielt ich noch etwas durch – denn kaum war Luzern passiert, wurde das Wetter wieder deutlich besser.

Über den Brünigpass ging es weiter ins Berner Oberland und bereits um 07:30 Uhr stand ich beim Grimsel Hospiz. Zu dieser Uhrzeit sind die Strassen herrlich ruhig – allerdings hat die frühe Stunde auch einen kleinen Nachteil: Kaffee gab es keinen.

Also weiter über den Grimselpass, hinunter Richtung Gletsch und gleich wieder hinauf auf die Furka. Auch dort: alles geschlossen. Dasselbe später auf dem Sustenpass. Wunderschöne Strassen, kaum Verkehr – aber weit und breit kein Kaffee. 😉 Offenbar war ich für die Gastronomie etwas zu früh unterwegs.

Nach dem Susten war die Tour noch nicht beendet. Auf dem Rückweg nahm ich zusätzlich den Schallenbergpass mit und fuhr anschliessend über die schönen Strassen des Emmentals zurück nach Hause.

Um 12:30 Uhr stand der GT3 RS bereits wieder in der Garage. In gut sieben Stunden fünf Pässe – Brünig, Grimsel, Furka, Susten und Schallenberg – und eine herrliche Mischung aus schnellen Passagen, engen Kurven und ruhigen Morgenstrassen.

Und als kleiner Bonus: Heute hat Marco einige meiner Posts von unterwegs repostet. 😉